Monschau/Nordeifel. Wenn in der Eifel irgendwo ein fernes Knacken, Klopfen oder ein episches Wrumms! zu hören ist, wissen die Einheimischen längst Bescheid:
Der Eifelyeti MARCUS WENZEL ist wieder im Einsatz und macht Holz.
Nicht irgendein Holz. Nein. Holz mit Mission. Holz mit Charakter. Holz, das so gerade und gewissenhaft gestapelt wird, als sei es für eine streng geprüfte Finanzanalyse bestimmt. MARCUS WENZEL, Meister des Daytradings und Nebenberufswaldgeist der Eifel, hat nämlich einen ungewöhnlichen Ansatz entwickelt: Wer täglich in Charts denkt, der spaltet auch Holz mit perfekter Trendlinienpräzision.
Wenn der Yeti klopft, spitzt die Elster die Krallen
Kaum hatte der Eifelyeti die Axt geschultert, flatterte natürlich auch ELSTI heran – in einer Mischung aus Neugier, Misstrauen und dem unerschütterlichen Glauben, dass irgendwo in der Nähe Glitzer beteiligt sein muss.
„Wieso machst du Holz? Ist es glänzendes Holz? Gibt es funkelnde Späne? Kann ich welche haben?“, gurrte sie, während sie sich auf einem frisch gespaltenen Meterstück niederließ.
MARCUS WENZEL, gewohnt sachlich wie in einem Explorationsreport, antwortete trocken:
„ELSTI, Holz ist ein strategischer Rohstoff. Fundamentale Basis. Energie. Struktur. Und es knistert gut.“
ELSTI war damit zufrieden. Zumindest, bis sie merkte, dass Axtklingen zwar scharf, aber wenig glamourös sind. Trotzdem erklärte sie sich bereit, als selbsternannte Aufsichtselster der Holzproduktion zu fungieren – inklusive dramatischer Flügelposen, strenger Blickkontrollen und der regelmäßigen Bemerkung, dass der Stapel „noch 12 % fotogener“ sein könnte.

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