Feuer. Rauch. Einsatzkräfte. Tankfahrzeuge. Schweres Gerät. Und immer wieder die gleiche Aufgabe: WASSER MUSS IN DIE BRANDZONE.
Mittlerweile ist der Waldbrand im Hohen Venn unter Kontrolle.
Und darüber bin ich vor allem eines:
VERDAMMT FROH! 🙏🌲
Denn hinter dieser kurzen Nachricht liegen unzählige Stunden Arbeit von Feuerwehrleuten, Einsatzkräften, Helfern, Unternehmen und vielen weiteren Menschen, die genau dann angepackt haben, als es darauf ankam.
Ich selbst durfte einen Teil dazu beitragen.
Und dieser Teil bedeutete für mich:
ÜBER 1.000.000 LITER WASSER! 💧💧💧
Vom Kabelwerk Eupen aus wurde Löschwasser mit Tank-Sattelzügen in Richtung Brandzone transportiert.
Mein Arbeitsplatz für diesen Einsatz?
Ein Tank-Sattelzug.
Besatzung:
2 MANN.
Tankvolumen bei unserem Fahrzeug:
25.000 LITER.
Und dann hieß es:
FAHREN. WASSER HOLEN. ZUR BRANDZONE. ENTLADEN. ZURÜCK. UND WIEDER VON VORNE.
Wenn aus 25.000 Litern irgendwann mehr als EINE MILLION werden
25.000 Liter Wasser hören sich bereits nach einer gewaltigen Menge an.
Aber bei einem größeren Waldbrand relativiert sich diese Zahl ziemlich schnell.
Denn dort zählt nicht eine Ladung.
Es zählt die kontinuierliche Versorgung.
Immer wieder musste Wasser herangeschafft werden.
Tank für Tank.
Tour für Tour.
Stunde für Stunde.
Über den gesamten Einsatz hinweg wurden so unglaubliche mehr als eine Million Liter Wasser vom Kabelwerk Eupen aus zur Unterstützung der Löscharbeiten in die Brandzone gefahren.
Wenn man sich diese Zahl einmal bildlich vor Augen führt:
1.000.000+ LITER. 💧
Das ist keine Zahl mehr, die man mal eben mit ein paar Kanistern bewegt.
Dafür braucht es Fahrzeuge.
Logistik.
Menschen.
Koordination.
Und vor allem die Bereitschaft, weiterzumachen.
SONNTAG. NACHT. MONTAGMORGEN.
Für mich begann damit ein Einsatz, der noch lange im Gedächtnis bleiben dürfte.
Wir waren mit zwei Mann auf dem Tank-Sattelzug unterwegs.
Und dann ging es durch.
Den kompletten Sonntag.
Durch die Nacht.
Bis Montagmorgen gegen 10 Uhr.
Ohne Pause.
Natürlich ist das nichts, was ich hier als normales Arbeitsmodell verkaufen möchte. Ruhezeiten und Arbeitsschutz haben ihren guten Grund.
Aber ein Waldbrand fragt nicht nach Bürozeiten.
Das Feuer macht nicht um 18 Uhr Feierabend.
Und wenn Löschwasser benötigt wird, muss Löschwasser kommen.
In einer solchen Ausnahmesituation erlebt man sehr unmittelbar, was funktionierende Logistik bedeutet.
Ein Waldbrand wird nicht allein mit Feuerwehrschläuchen bekämpft
Von außen sieht man bei einem Waldbrand verständlicherweise zuerst die Feuerwehr.
Blaulicht.
Löschfahrzeuge.
Schläuche.
Einsatzkräfte.
Doch hinter einem solchen Einsatz steckt eine enorme logistische Leistung.
Wasser muss verfügbar sein.
Zufahrtswege müssen funktionieren.
Material muss bewegt werden.
Fahrzeuge müssen koordiniert werden.
Menschen müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
Und gerade wenn große Wassermengen benötigt werden, werden Tankfahrzeuge zu einem entscheidenden Bestandteil dieser Versorgungskette.
Das ist genau die Welt, die ich kenne:
TRANSPORT. LOGISTIK. SCHWERE TECHNIK. ANPACKEN. 🚛🪖
Nicht lange diskutieren, wenn klar ist, was gebraucht wird.
MACHEN.
Warum das Kabelwerk Eupen plötzlich Teil einer riesigen Löschwasser-Logistik wurde
Eine der für mich eindrucksvollsten Erfahrungen dieses Einsatzes war die Dimension der Wasserversorgung.
Vom Kabelwerk Eupen aus konnten große Mengen Wasser aufgenommen werden.
Von dort ging es mit dem Tank-Sattelzug weiter in Richtung Einsatzgebiet.
25.000 Liter aufnehmen.
Los.
Anliefern.
Entladen.
Zurück.
Neu befüllen.
Und wieder los.
Was einzeln nach einer simplen Transportaufgabe klingt, wird über viele Stunden zu einer logistischen Kette, die funktionieren MUSS.
Denn irgendwo vorne kämpfen Menschen gegen das Feuer.
Und hinten muss dafür gesorgt werden, dass ihnen das benötigte Wasser nicht ausgeht.
Das Hohe Venn ist unsere REGION 🌲❤️
Für mich hatte dieser Einsatz noch eine andere Bedeutung.
Das Hohe Venn ist nicht irgendein Waldgebiet irgendwo auf der Landkarte.
Wir leben und arbeiten unmittelbar in dieser Region.
Simmerath.
Monschau.
Eupen.
Eifel.
Hohes Venn.
Das gehört für mich zusammen.
Grenzen zwischen Deutschland und Belgien spielen für ein Feuer ohnehin keine Rolle.
Und sie sollten auch keine Rolle spielen, wenn Menschen auf beiden Seiten gemeinsam helfen können.
Wenn es hier brennt, dann betrifft es unsere Region.
Unsere Natur.
Unsere Infrastruktur.
Unsere Heimat.
Und deshalb war für mich bereits früh klar:
Wenn schwere Technik, Lkw oder Transportkapazitäten gebraucht werden, versuchen wir zu helfen.
Erst Unterstützung angeboten – dann selbst hinter dem Steuer
Noch während der Brandlage hatte ich öffentlich nach Entscheidern und direkten Ansprechpartnern gesucht.
Denn von unserem Standort in Simmerath aus bestehen Möglichkeiten, mit schwerer Technik zu unterstützen:
Bagger. Radlader. Sattelzüge. Schubboden. Abroller. Lkw und Großgeräte.
Dazu kommen große Mengen RC-1-Schotter, beispielsweise wenn bei solchen Lagen kurzfristig Wege hergestellt oder ertüchtigt werden müssen.
Am Ende wurde meine persönliche Aufgabe aber eine andere:
LÖSCHWASSER FAHREN. 💧🚛
Und manchmal ist genau das ANPACKEN:
Nicht darauf bestehen, das zu tun, was man ursprünglich angeboten hat.
Sondern dort helfen, WO MAN GERADE GEBRAUCHT WIRD.
Über eine Million Liter später …
Irgendwann kommt dann der Moment, an dem die Nachrichten besser werden.
Der Waldbrand ist unter Kontrolle.
Die unmittelbare Gefahr nimmt ab.
Und nach all den Fahrten, dem Feuer, dem Rauch und einer kompletten Nacht im Einsatz merkt man erst langsam, was dort eigentlich geleistet wurde.
Ich möchte dabei ausdrücklich nicht so tun, als wäre eine solche Leistung das Werk eines einzelnen Menschen.
GANZ IM GEGENTEIL.
Bei einem Einsatz dieser Dimension funktioniert nichts ohne Zusammenarbeit.
Mein größter Respekt gilt deshalb den Feuerwehren und Einsatzkräften, die unmittelbar gegen die Flammen gekämpft haben, ebenso wie allen Helfern, Fahrern, Unternehmen, Verantwortlichen und Unterstützern im Hintergrund.
Jeder erfüllt seine Aufgabe.
Unsere war:
WASSER RAN!
Und davon eine ganze Menge. 😎💪
ANPACKEN heißt für mich: Da sein, wenn es darauf ankommt
Man kann viel über Zusammenhalt reden.
Über Verantwortung.
Über Heimat.
Über Unternehmertum.
Über Maschinen.
Über Logistik.
Und über das berühmte:
„Man müsste eigentlich …“
Ich mag einen anderen Ansatz.
NICHT „MAN MÜSSTE“.
SONDERN: MACHEN. 👑
Wenn irgendwo ein echtes Problem besteht und man Fähigkeiten, Kontakte, Fahrzeuge oder Möglichkeiten besitzt, die helfen können, dann sollte zumindest die Frage erlaubt sein:
„WAS KANN ICH TUN?“
Genau deshalb werde ich diese Nacht vermutlich noch sehr lange in Erinnerung behalten.
Nicht wegen irgendeiner Zahl auf einem Kilometerzähler.
Nicht wegen eines Tank-Sattelzuges.
Sondern wegen des Gefühls, Teil einer riesigen gemeinsamen Anstrengung gewesen zu sein.
Sonntag bis Montagmorgen.
Zwei Mann.
25.000 Liter pro Tankfüllung.
Tour für Tour.
Durch die Nacht.
Und am Ende:
ÜBER 1.000.000 LITER WASSER FÜR DAS HOHE VENN. 💧🌲
Darauf bin ich stolz.
Noch wichtiger ist aber:
DAS FEUER IST UNTER KONTROLLE. ✅️
Danke an ALLE, die dort angepackt haben.
Feuerwehr.
Einsatzkräfte.
Fahrer.
Unternehmen.
Helfer.
Koordinatoren.
Und all diejenigen, die im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass vorne weitergearbeitet werden konnte.
GENAU DAS IST ZUSAMMENHALT.
GENAU DAS IST UNSERE REGION.
Und genau das bedeutet für mich:
ANPACKEN, WENN ES DARAUF ANKOMMT! 🪖🫡
MARCUS WENZEL | 100% SELFMADE MACHER 👑
#IK | #SCHÜTTFLIX | #HOHESVENN | #WALDBRAND | #ANPACKEN

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