MARCUS WENZEL beim Einsatz Waldbrand Hohes Venn

WALDBRAND HOHES VENN 🔥 | Mit 25.000 LITERN LÖSCHWASSER in die gefährliche SPERRZONE

HOHES VENN | BELGIEN.

Polizei.

Absperrungen.

Einsatzkräfte.

Rauch.

Feuer.

Und eine Brandzone, in die man zu diesem Zeitpunkt definitiv nicht einfach hineinfuhr.

Als der schwere Waldbrand im Hohen Venn wütete, war das betroffene Gebiet nach meiner Erinnerung eine streng kontrollierte und gefährliche Sperrzone.

Vor Ort sicherten Kräfte der belgischen Polizei den Bereich. Nach meiner damaligen Wahrnehmung waren darüber hinaus auch spezialisierte Einsatzkräfte präsent.

Mittendrin:

EIN 25.000-LITER-TANK-SATTELZUG. 🚛💧🔥

Marcus Wenzel mit 25000 Liter Sattelzug Tankwagen Brandzone Belgien
MACHER & Unternehmer | MACHER MARCUS im Hohen Venn im Einsatz beim Vennbrand

Und am Steuer beziehungsweise in der Zwei-Mann-Besatzung war auch ich:

MARCUS WENZEL.

Unser Auftrag war eindeutig.

Wasser.

Sehr viel Wasser.

Immer wieder.

Denn während unmittelbar gegen den Waldbrand gekämpft wurde, musste eines permanent funktionieren:

DER NACHschub AN LÖSCHWASSER.

25000 Liter Tankzug MARCUS WENZEL beim Waldbrand Hohes Venn
MARCUS WENZEL | 25.000 L Tankzug zum Einsatz beim Vennbrand

DIE BRANDBEREICHE WAREN KEIN NORMALER ARBEITSPLATZ

Wer Bilder eines Waldbrandes später im Fernsehen betrachtet, sieht nur einen kleinen Ausschnitt dessen, was vor Ort tatsächlich passiert.

Die Situation damals war ernst.

Das betroffene Gebiet war kein Platz für Zuschauer.

Es war nach meiner Erinnerung eine:

ABSOLUTE SPERRZONE.

Die Zufahrten waren kontrolliert.

Belgische Polizeikräfte waren vor Ort.

Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte arbeiteten im Gebiet.

Und unser Tank-Sattelzug bewegte sich im Rahmen des abgestimmten Einsatzes genau in diesem Umfeld.

Das verändert auch als erfahrener Berufskraftfahrer die Wahrnehmung.

Denn plötzlich fährt man nicht zu einer Baustelle.

Nicht zu einem Kunden.

Nicht zu einem gewöhnlichen Abladeort.

Man fährt mit 25.000 Litern Wasser in Richtung eines aktiven Waldbrandeinsatzes.

MARCUS WENZEL 25000 L Tankzug zum Waldbrand Hohes Venn in Belgien

EINSATZPLANUNG AM KOMMANDOSTAND

Bei einem Einsatz dieser Größenordnung fährt niemand einfach irgendwohin.

Die Abläufe müssen koordiniert werden.

Am Kommandostand Hohes Venn habe ich deshalb mit den Verantwortlichen vor Ort die Einsatzplanung und den Einsatz unseres Tank-Sattelzuges abgestimmt.

Wo wird unser Wasser gebraucht?

Wo erfolgt die Befüllung?

Welche Bereiche können beziehungsweise müssen angefahren werden?

Wie bleibt die Versorgung am Laufen?

Das sind in einer solchen Situation keine theoretischen Fragen.

Denn draußen brennt der Wald.

JEDE FAHRT MUSS FUNKTIONIEREN.

DEN TANKZUG ORGANISIERT – UND LOS

Den eingesetzten Tank-Sattelzug hatte ich organisiert.

Kapazität:

RUND 25.000 LITER. 💧

Gefahren wurde mit Zwei-Mann-Besatzung.

Damit begann eine Transportkette, die uns durch das Wochenende und die Nachtstunden beschäftigen sollte.

Am Kabelwerk in Eupen wurde unser Tank nach meiner Erinnerung immer wieder durch die örtlichen Feuerwehrkräfte mit Wasser befüllt, das aus dem Fluss gefördert wurde.

25.000 Liter aufnehmen.

Tank voll.

Abfahrt.

Wasser in Richtung Einsatzgebiet bringen.

Entladen.

Zurück.

Wieder befüllen.

UND SOFORT WIEDER LOS. 🚛

FAHRT FÜR FAHRT IN RICHTUNG SPERRZONE

Normalerweise ist eine Tankfüllung von 25.000 Litern bereits eine gewaltige Menge.

Bei diesem Einsatz war sie nur der Anfang.

Denn sobald das Wasser abgegeben war, musste die nächste Ladung her.

Und danach die nächste.

Und wieder die nächste.

Aus einzelnen Fahrten wurden Dutzende Transporte.

Aus 25.000 Litern wurden 100.000.

Dann 250.000.

500.000.

Und irgendwann stand nach meiner Einsatzbilanz eine Zahl im Raum, die die Dimension dieser Leistung deutlich macht:

ÜBER 1.000.000 LITER LÖSCHWASSER. 💧🔥

Rechnerisch sind bereits für exakt eine Million Liter 40 vollständige Ladungen à 25.000 Liter erforderlich.

Wir lagen darüber.

DURCH DIE NACHT – OHNE SCHLAF

Dieser Einsatz orientierte sich nicht an einer normalen Arbeitswoche.

Ein Waldbrand macht nachts schließlich keine Pause.

Also liefen auch unsere Transporte weiter.

Wir waren mit zwei Mann auf dem Tankzug und fuhren nach meiner Erinnerung auch durch die Nachtzeiten ohne Schlaf weiter.

Irgendwann verschwimmen dabei normale Tagesabläufe.

Es zählt nur noch der Rhythmus des Einsatzes:

EUPEN → WASSER → EINSATZGEBIET → ZURÜCK.

Tank füllen.

Fahren.

Wasser abgeben.

Zurückfahren.

Und wieder von vorne.

Bis zum Montagmorgen gegen 10 Uhr zog sich dieser außergewöhnliche Einsatz für uns hin.

POLIZEI, ABSPERRUNGEN UND EIN GANZ ANDERES GEFÜHL

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Atmosphäre rund um die Brandzone.

Wenn Zufahrten abgesperrt und durch Polizeikräfte kontrolliert werden, bekommt man sehr schnell ein Gefühl dafür, wie ernst die Lage tatsächlich ist.

Hier ging es nicht um Neugierige.

Hier ging es nicht um spektakuläre Bilder.

HIER GING ES UM EINEN REALEN GEFAHRENBEREICH.

Unser Tankzug war dort, weil er im Einsatz gebraucht wurde.

Und genau das machte jede einzelne Fahrt außergewöhnlich.

Mit einem schweren Sattelzug und 25.000 Litern Wasser in einem solchen Einsatzumfeld unterwegs zu sein, ist etwas vollkommen anderes als eine gewöhnliche Transportfahrt.

Konzentration ist ohnehin Pflicht.

In einer solchen Situation erst recht.

PLÖTZLICH BERICHTET DER WDR 📺

Der Waldbrand und der enorme Einsatz blieben natürlich auch den Medien nicht verborgen.

Der WDR berichtete vor Ort.

Und so tauchte ich im Zusammenhang mit unserem Einsatz schließlich sogar im deutschen Fernsehen bei:

WDR AKTUELL

auf.

Ein ungewöhnlicher Moment.

Denn während draußen Kameras liefen, bestand unser Alltag zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich aus Tankzug, Wasser und der nächsten Fahrt.

Die Fernsehbilder zeigen einen Moment.

Der tatsächliche Einsatz bestand dagegen aus vielen Stunden harter Arbeit.

EINE MILLION LITER SIND NICHT NUR EINE ZAHL

Heute kann man schreiben:

Über 1.000.000 Liter Löschwasser transportiert.

Das liest sich schnell.

Aber hinter dieser Zahl stecken Dutzende Abläufe.

Dutzende Befüllungen.

Dutzende Transporte.

Dutzende Male hin und zurück.

Tag.

Nacht.

Und wieder Tag.

Genau deshalb ist diese Million für mich mehr als irgendeine beeindruckende Zahl.

Sie steht für:

ARBEIT.

LOGISTIK.

DURCHHALTEN.

Und vor allem für die Zusammenarbeit mit den Menschen, die damals vor Ort gegen diesen Waldbrand kämpften.

GRÖSSTER RESPEKT VOR DEN EINSATZKRÄFTEN 🚒

Bei allem, was wir mit dem Tank-Sattelzug geleistet haben, bleibt für mich eines selbstverständlich:

Mein größter Respekt gilt den Feuerwehrleuten und allen weiteren Einsatzkräften, die unmittelbar mit der Gefahrenlage konfrontiert waren.

Sie mussten den Brand bekämpfen.

Gebiete sichern.

Menschen schützen.

Entscheidungen treffen.

Wasser fördern.

Und einen riesigen Einsatz koordinieren.

Unser Tank-Sattelzug war ein Teil dieses Systems.

Ein wichtiger Teil für die Wasserversorgung – aber eben ein Teil einer viel größeren Gemeinschaftsleistung.

WALDBRAND HOHES VENN – ICH WAR AKTIV DABEI

Heute bleibt eine außergewöhnliche persönliche Erinnerung:

Tank-Sattelzug organisiert.

25.000 Liter Kapazität.

Zwei-Mann-Besatzung.

Einsatzplanung am Kommandostand.

Befüllung durch die Feuerwehr in Eupen.

Gefährlicher und streng kontrollierter Einsatzbereich.

Belgische Polizei vor Ort.

Durch die Nacht gefahren.

Im WDR bei „WDR aktuell“ erschienen.

Und vor allem:

ÜBER EINE MILLION LITER LÖSCHWASSER TRANSPORTIERT. 🚛💧🔥

Das war kein gewöhnlicher Wochenenddienst.

Und kein gewöhnlicher Transport.

Das war ein Einsatz, bei dem die Fähigkeiten und Möglichkeiten aus dem normalen Berufsalltag plötzlich für etwas ganz anderes gebraucht wurden.

Wenn Wasser benötigt wird, muss Wasser kommen.

Also wurde gefahren.

Wieder.

Und wieder.

Und wieder.

MARCUS WENZEL | 25.000-LITER-TANKZUG | HOHES VENN

Ein Einsatz, den ich nicht vergessen werde.

Und eine Million Liter Wasser, hinter denen unzählige Kilometer, Stunden und Fahrten stehen.

MARCUS WENZEL

100% SELFMADE MACHER. 👑

MWE SINCE 2009.

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